
Lycos geht unter Es hat wohl alles keinen Sinn mehr. Lycos geht unter. Aufsichtsrat und Geschäftsführung haben beschlossen, "dass die beste zur Verfügung stehende Option für die Gesellschaft der Verkauf der Geschäftsbereiche Domain, Shopping und der dänischen Portalaktivitäten sowie eine Beendigung der Portal- und Webhostingaktivitäten ist". Mit anderen Worten: Lycos schmeisst hin. Immerhin wird der Abschied für die Eigentümer - Bertelsmann, Christoph Mohn, Telefonica -versüsst - es können bis Jahresende noch 50 Millionen Euro ausgeschüttet werden! Allerdings werden 700 Mitarbeiter ihren Job verlieren! Hintergrund: Lycos Europe, offiziell im niederländischen Haarlem registriert (Steuer-Gründe), hat es unter Führung des Bertelsmann-Sprosses Christoph Mohn nie geschafft, um irgendeine erfolgversprechende Strategie zu entwickeln. "Obwohl Lycos Europe - gemessen an der Reichweite - zwischenzeitlich größtes europäisches Internet-Portal war, ist es uns nicht gelungen, unsere Geschäftsmodelle in steigendem Maße zu monetarisieren", sagte Mohn. Der ganze Vorgang ist irgendwie unverständlich. Es stand so viel Geld zur Verfügung... Das hätte doch klappen müssen. ReagierenÄhnliche Tweets
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