
Britischer Ufo-Hacker ausgeliefert an die USA? Der englische Hacker Gary McKinnon kann nun in den USA vor Gericht gestellt werden. Er soll zwischen 1999 und 2002 den "größten militärischen Hack aller Zeiten" verursacht haben. Er war damals in 97 Computer der US-Armee, der Navy und der Nasa eingedrungen. Der Schaden soll 700.000 Dollar betragen. Mehr als 2000 Computer mussten für 24 Stunden heruntergefahren werden, er knackte auch 950 Passwörter. Grund: nach eigenen Angaben sei er "lediglich" auf der Suche nach Informationen über UFOs gewesen! Der im Norden Londons lebende Computerfachmann ist arbeitslos. Die britische Polizei hatte ihn im Jahr 2005, drei Jahre nach der Anklageerhebung in den USA gefasst. Ihm drohte daraufhin die Auslieferung in die USA, die bereits im vergangenen Jahr vom Hohen Gericht in London genehmigt worden war. Jetzt hat das britische Oberhaus den Antrag von McKinnon gegen die Auslieferung zurückgewiesen. Seine Anwälte hatten die Berufung eingelegt, weil sie befürchtetetn, ihr Mandant könnte in Guantanamo landen. Aber auch so drohen dem heute 42jährigen bis zu 70 Jahre Haft und eine Geldstrafe von 1,75 Millionen Dollar. Wenn er Glück hat, dann kann er einen Teil der Strafe in der Heimat absitzen. ReagierenÄhnliche Tweets
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