
Privatsphäre mit Internet? Eine interessante und nachdenkliche Video-Kolumne von Annik Rubens fanden wir gerade bei zoomer. Überschrift: "Privatsphäre gibt es nur dort, wo kein Internet ist". Mit dem Beispiel von "Google Streetview", wo ja Google-Mitarbeiter momentan in Europa mit ihrem Wagen durch die Gegend fahren und die Strassen abfilmen, erkennt sie einen Eingriff in die Privatsphäre. Denn die Kameras können alles festhalten. Egal ob "...ein Mann gerade aus dem Pornokino kommt oder die Frau die nackt badet..". Weiter gesponnen fragt sich die Meinungsmacherin, was nach dem Google-Streetview kommen könnte? Google insight view? Wo man per Google in eine fremde Wohnung hineinschauen könnte? In den Kühlschrank schauen oder in der fremden Plattensammlung stöbern? Das Kernproblem scheint aber, betrachten wir die Kolumne insgesamt, bzw. wie in einem Kommentar unter der Kolumne gut erkannt, der Daten-Exhibitionismus von Internetnutzern zu sein. Oder? ReagierenÄhnliche Tweets
|
Letzte Reaktionen
Video Reports
![]() ![]() Tageswolketanzen Internet Explorer datenlecks hochzeit ebay bittorrent wii united internet software murdoch bundesliga schnuffel eu samsung ipod zeitungen bundestag Bionade google maps aol em flickr kinder knol skype cowboys kondome google docs sex schäuble chat video beatles basketball peking faz icahn symantec pishing o2worldMeiste Reaktionen
UmfrageChannelsAm meisten gelesen
|
Suchen
My BlogLogFlickr» GC auf FlickrBlogroll |
© 2004-2010 Germancowboys.de - All Rights Reserved - All views and opinions expressed are those of the authors of Germancowboys.
All trademarks, slogans, text or logo representation used or referred to in this website are the property of their respective owners. Sitemap
Reaktionen (6)
Steigerung: Photosynth mit allen flickr-Bildern (deswegen will MS auch yahoo ;-)), automatisiert über geotags. Kombiniert mit Birds-Eye-View.
Di 12 Aug 2008, 11:57
Streetview halte ich persönlich für komplett unbedenklich, da gibt es aber viel schlimmere Sachen im Stasi-Netz! Da habe ich aber lieber den Nachbarn, der mich zufällig entdeckt wie ich wieder mit 12 Kisten Bier aus dem Getränkemarkt rolle, als den Bundes-Trojaner oder jemanden der meine privaten Einkäufe bei Amazon oder meine privaten Erlebnisse auf twitter ausstalkert.
Mi 13 Aug 2008, 12:52
twittern muss man ja nicht alles. Das ist ein öffentlicher Kanal.
Bedenklich finde ich, wenn andere über einen schreiben, einen ausspionieren: Nachbarn, Bund, "konsumentenoptimierte Werbung", bzw. nicht auf ihre Daten aufpassen.
Wenn das dann noch öffentlich zugänglich ist (damit finden sich genug "falsche Hände") - pfiatigod.
Mi 13 Aug 2008, 10:24
Da hast DU natürlich Recht, twittern ist eine freiwillige Sache, dazu zwingt mich ja niemand. Bei Streetview hat mich ja niemand danach gefragt ob ich dort erscheinen möchte oder nicht.
Aber wie Du schon sagst, das mit den allgemeinen Daten halte ich auch für viel bedenklicher. Das Google zum Beispiel weiß und auch speichert nach was ich gesucht habe.
Sehr gutes Beispiel wie mit unseren persönlichen Daten umgegangen wird: die aktuelle Lottoaffäre, bei der tausende Kreditkartendaten missbraucht wurden, weil sie höchstwahrscheinlich verkauft wurden.
Mi 13 Aug 2008, 01:29
Der Gegensatz ist offensichtlich. Bei Twitter öffne ich mich selbst, bei Google Streetview öffnet das System die ganze Welt, ob die Welt das will oder nicht. Warum fängt Google Streetview nicht erst mal in China an? Über die dortigen Verhältnisse wissen wir zu wenig. Auf der anderen Seite bin ich Fan der "schwedischen Philosophie in Sachen Offenheit". Da ist dank eines eines weitgehenden Öffentlichkeitsgesetzes sowieso alles offen, ob es nun Adressen, Steuererklärungen oder was weiss ich noch ist. Aber die Schweden haben natürlich keine Erfahrungen mit Diktaturen...
Mi 13 Aug 2008, 02:19
Daß Google in der USA anfängt, ist klar. Danach werden vermutlich die Länder je nach Wichtigkeit für Google abgefahren. In China ist meines Wissens baidu.com vorn.
ad persönliche Daten:
wenn alles offen ist, kann ich es auch selbst beeinflussen (Datenschutz schützt die Daten eher vor dem Beschriebenen - der könnte sie ja löschen wollen). Aber es wird immer was geben, was nicht jeder wissen sollte.
Das Problem der Daten ist nicht so sehr daß sie vorhanden sind, sondern wer sie wie interpretiert/verwendet.
Wenn ich sicher gehen könnte, daß alle Daten nur zu meinem Vorteil verwendet werden, wärs kein Problem.
Die aktuelle Geschichte mit der Lottogesellschaft (falls die schuld ist) ist passendes Beispiel.
Wichtige Bereiche wie Zahlung per Kreditkarte müssen technisch besser geschützt sein, dann wärs wurst, wenn jeder meine Kreditkartennummer hätte.
Mi 13 Aug 2008, 03:46